Die kleine Wiese des St. Barholomäus

Pratulus St. Bartholomaei

2019 - das erste Jahr


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2019
Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember

Januar 2019

Gedanken reifen zur Initiative:

... Lassen Sie doch Ihrer Fantasie einmal freien Lauf und freuen Sie sich an den inneren Bildern, wie im Vorfrühling die zarten Elfenkrokusse im „Rasen“ die ersten Bienen anlocken, gefolgt von Primeln und Schlüsselblumen und natürlich auch von Gänseblümchen und hier und da einer Gruppe Narzissen, die durch den verspäteten Schnee zu Ostern zu uns herüber lächeln, so dass wir die Hoffnung auf einen holden Mai nicht verlieren. Dann kommt die Zeit der Margerite, des Wiesenbocksbarts, des Wiesensalbeis, der Glockenblume… und mit ihr auch die vielen Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. Wunderschöne Gräser wiegen sich im Wind, dazwischen purpurfarben die Nelken des Sommers, der Dost, die Schafgarbe… Eine Eidechse huscht in den aromatisch duftenden Thymian, das Johanniskraut kündet Johanni, die Sommersonnenwende an und eine Heuschrecke oder eine Grille zirpt ihr fröhliches Lied dazu: „es ist Sommer und es ist wunderschön hier in Röhrenbach“. –
Vorausgesetzt, das unsägliche Rasenmähen wird unterlassen, das alles, nicht nur diese Illusion wöchentlich zerhäckselt...

"... Die unterschiedlichen Geschöpfe spiegeln in ihrem gottgewollten Eigensein, jedes auf seine Art, einen Strahl der unendlichen Weisheit und Güte Gottes wider. Deswegen muss der Mensch die gute Natur eines jeden Geschöpfes achten und sich hüten, die Dinge gegen ihre Ordnung zu gebrauchen." 

Papst Franziskus
ENZYKLIKA LAUDATO SI‘ (ext.)


 

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Februar 2019

Die Initiative findet Gehör und Zustimmung:

Am 24.02.2019 reift der Beschluss die bestehenden Grünflächen um die Kirche in Röhrenbach neu zu gestalten. Zunächst soll auf einer Teilfläche (ca. 500 m²), probeweise die Rasenfläche in eine Blumenwiese umgewandelt werden.

Die Rasenfläche im Februar 2019

Ob Rasen oder Wiese, im Februar, nachdem die Schneedecke abgeschmolzen ist, sieht es für gewöhnlich trist aus und die Sehnsucht nach den ersten Frühlingsboten wächst. Aber die Suche bleibt hier erfolglos.
Das soll sich ändern.
Die Planung der Umsetzung beginnt.


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März 2019

Vom Rasen zur Blumenwiese, es gibt mehrere Optionen:

Wiesenblumen mögen keinen Stickstoffdünger. Die Rasenflächen um die Kirche wurden nun schon jahrelang regelmäßig gemäht, der Rasenschnitt wurde abtransportiert und es wurde nie gedüngt. Das kommt unserem Vorhaben nun zugute. Der Boden ist mit den Jahren  ausgezehrt, so dass er nicht künstlich abgemagert werden muss. Die Grasnarbe des vorhandenen Rasens ist inzwischen lückig und es haben sich verschiedene "Rasenunkräuter" angesiedelt.

"Unkraut im Rasen - Margeriten

Doch bei genauerer Betrachtung entpuppen sich die "Unkräuter" als Wiesenblumen. Die Blattrosetten der Margeriten (Bild oben) ducken sich unter den schnell rotierenden scharfen Messern des Rasenmähers weg. Schon seit Jahren fristen sie so ein blütenloses Dasein, ohne dass überhaupt jemand ihre Anwesenheit bemerkt hat.

Hätte man sie einfach mal wachsen lassen, wären sie Blumen geworden und die Blumenwiese wäre schon da. Somit wäre die 1. Option der Umsetzung auch schon beschrieben, nämlich nichts tun, Kostenfaktor: 0 €. Der zunächst sich selbst überlassene Rasen würde schon im ersten Jahr Blüten hervorbringen. Welche das neben den oben bereits entdeckten noch sein würden, bliebe jedoch spannend. Doch der ungemähte Rasen würde womöglich bei der Bevölkerung ohne entsprechende Aufklärung auf Ablehnung stoßen.

Die 2. Option - Artenanreicherung:
Wie 1. Option, aber Artenanreicherung durch Auflockerung der Grasnarbe und durch Einsaat und Pflanzung.

Die 3. Option - Neuanlage:
Durch das Entfernen des bestehenden Bewuchses und durch die Neueinsaat und Pflanzung käme es zu einer großen Artenanreicherung und bereits im ersten Jahr zu einer bescheidenen Blüte. Erst ab dem 2. Jahr entwickelt sich die Fläche zur schönen Blumenwiese. Über diese Tatsache sollten die Bürger adäquat informiert werden.

Die Entscheidung fiel auf die 3. Option.
Der Auftrag zur Vorbereitung der Fläche wird an einen ansässigen Landschaftsgärtner (Fa. Brunner in Heiligenberg) vergeben, der mit den Arbeiten Ende April starten soll. Die Aussaat und Pflanzung und auch die spätere Betreuung und Pflege der Blumenwiese wird von Michael Feiler ehrenamtlich übernommen.


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April 2019

Der Worte sind genug gewechselt, lasst nun Taten folgen:

Am 16.04.2019 kündigt sich der Gärtner an. Das Wetter ist inzwischen trocken und warm. Höchste Zeit, die im Rasen entdeckten Wiesenblumen vor der Fräse zu retten, sodass sie später auf der Blumenwiese wieder ausgepflanzt werden können.

Die "Rasenunkräuter" werden ausgegraben

23.04.2019
Mit dem Rasenumbruch wird begonnen:
Die Rasenfläche wird umgegraben und gefräst, danach muss der alte Bewuchs ausgerecht und die Fläche eingeebnet werden, bis ein feinkrümeliges Saatbeet vorbereitet ist.

Umgraben

fräsen

einebnen

Bei der Auswahl des Saatgutes kann man vermutlich die gravierendsten Fehler machen. Auf jeden Fall sollte man sich an eine Spezialgärtnerei wenden, die sich damit auskennt und sogenanntes eutochtones Saatgut anbietet. Das ist Saatgut aus regionalem Anbau und mit regionalem Genmaterial. Diese Mischungen enthalten ausschließlich heimische Pflanzenarten. Sie sollten wenig einjährige Arten enthalten, die zur Blütenpracht schon im ersten Jahr beitragen und überwiegend mehrjährige Wiesenstauden, die erst im 2. Jahr nach der Aussaat blühen werden. Der Grasanteil in der Mischung sollte nicht größer als 30 % sein und diese Grasarten sollten später die Wiesenblumen und Kräuter nicht verdrängen.
Solche Blumenwiesenmischungen sind natürlich nicht billig, wie die aus dem Gartencenter, sondern können durchaus 40 bis 70 Cent pro Quadratmeter kosten. Dafür erhält man dann aber auch spezielle, dem Standort recht genau angepasste Wiesenmischungen.

Aussaat

Eine Aussaatmenge von 2 g pro Quadratmeter ist verdammt wenig und schnell sät man viel zu viel aus und nach der Hälfte der Fläche ist das Saatgut alle. Dieses Risiko wollte ich keinesfalls eingehen, denn Übung hatte ich im Handaussäen ja auch nicht, obwohl ich gelernter Landwirt bin.
Mit einer Holzlatte markierte ich auf dem Saatbeet 4 Quadratmeter, also 2m x 2m. Wog 8 g Saatgut ab und mischte diese 8 g in einer Schüssel mit einer Portion feinkrümeligem trockenem Kompost, der dann gelichmäßig auf dieses Quadrat verteilt werden konnte. Ein geübter Sämann wird darüber natürlich schmunzeln, aber sicher ist sicher.

Das Saatgut wird, wenn überhaupt, nur ganz leicht und oberflächlich eingeharkt, auf jeden Fall aber mit einer Walze angewalzt um den nötigen Bodenschluss zu erreichen. Danach sollte es regnen, egal ob aus den Wolken oder aus dem Gartenschlauch, austrocknen sollte die Fläche in den kommenden 4 bis 5 Wochen nicht.

Das Saatgut der Gärtnerei Syringa (ext.):
Mischung 04: Trockener Saum (ext.) am Straßenrand,
Sonniger Saum Nr. 2 (ext.) für die mittlere Fläche,
Mischung 08: Halbschattenmischung (ext.) für die Fläche hinter der Kirche.
Danach werden die "geretteten" Pflanzen wieder eingepflanzt.
Am 27.04.2019 ist alles geschafft, bevor eine längere Regenperiode einsetzt. Besser hätte der Start der Blumenwiese kaum sein können.

fertig


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Mai 2019

Geduld

Der Regen hat die feinkrümelige Erde in den Boden rieseln lassen, Steine und Schutt kommen dadurch an die Oberfläche, was aber für die Blumenwiese überhaupt kein Problem ist. Wiesenblumen mögen mageren, durchlässigen Boden, auch wenn das hier eher karg aussieht.

karg 

Mindestens 3 Wochen vergehen bis zur Keimung der Wiesenblumensaatmischung, daher sind auch noch keine Keimlinge zu sehen. Nur die gepflanzten Pflanzen zeigen die ersten zaghaften Blüten, wie hier das Frühlings-Fingerkraut.


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Juni 2019

Die Margeritenblüte

Noch sieht die Fläche aus wie ein steiniger Unkrautacker. Nur die im April gepflanzten Margeriten blühen spärlich. Viele Passanten wundern sich bestimmt kopfschüttelnd. Wer aber genau hinschaut und sich auskennt, der ahnt, dass hier etwas entsteht, was heutzutage selten geworden ist - eine Blumenwiese.

Margeriten

Viele unterschiedliche Blattrosetten sind nun auf dem steinigen Boden zu erkennen. Die Bestimmung fällt schwer. Auch einige Ackerunkräuter kommen, wie z.B. die Ackermelde und leider auch die Quecke.

Blattrosette des Salvia pratensis
Oben links, die Blattrosette des Salvia pratensis L. Die typische  kreuzgegenständige Anordnung der Blätter ist deutlich zu sehen.

09.06.2019 Der Bericht im Kirchenblatt erscheint
10.06.2019 Ausgiebiger Regen begünstigt das Wachstum.


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Juli 2019

Die erste Belohnung

06.07.2019
Der Braunkolbige Braun-Dickkopffalter

Der Braunkolbige Braundickkopffalter

Wo Nelken blühen, sind auch Schmetterlinge.
Ein Braunkolbiger Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris) (ext.) an den Kartäuser-Nelken.
Betrachtet man den Entwicklungszyklus (ext.) genauer, dann werden die Probleme der Falter deutlich, die sie in unserer Kulturlandschaft und in unseren Siedlungsräumen haben:
Die Weibchen legen im Spätsommer ihre Eier an den Blattscheiden trockener Grasstängel ab. Nach etwa 20 Tagen schlüpfen die Raupen aus und fressen die Eihülle. Danach spinnen sie sich in einen Eikokon ein, um in diesem zu überwintern. Erst im nächsten Frühjahr beginnen sie an den Gräsern zu fressen. Sie spinnen die Blätter der Gräser zu einer Röhre zusammen und leben und fressen zunächst in ihr geschützt vor Feinden. Die Verpuppung findet in einem lockeren Gespinst zwischen Grashalmen statt. Nach ca.15 Tagen schlüpfen die Falter.

Doch leider kommt es nur sehr selten dazu, denn auf den Wiesen der Landwirtschaft kommt mindestens 4 x das Mähwerk, der Häcksler und die Gülleflut und in unseren Siedlungen wöchentlich der Rasenmäher. Eier, Raupen, Kokon, Puppen und vieles andere werden dabei zerstört. Es ist also nicht nur die Landwirtschaft für den Insektenrückgang verantwortlich.
Vor diesem Hintergrund wird verständlich, weshalb unsere Wiese nur ca. 2 x im Jahr und nur per Sense oder Balkenmäher gemäht werden soll und weshalb Feld- und Wegränder in der Agrarlandschaft wertvolle Rückzugsflächen und Korridore sein könnten. Ein Beispiel (ext.) dazu und noch ein Beispiel (ext.)

08.07.2019
Vom Kirchengemeinderat bekommt unsere kleine Blumenwiese ein Infoschild, das u. A. auf diese Internetseite hinweist.

Schild

Schild

26.07.2019
Unerwarteter Besuch vom SWR Baden Württemberg für einen Kurzbericht in der Landesschau am 06.08.2019:
https://swrmediathek.de/player.htm?show=967f16b0-b870-11e9-8251-005056a12b4c (ext.)

Unsere Großeltern würden sich totlachen, kriegten sie den Wirbel mit, der hier um eine hundsgewöhnliche Blumenwiese gemacht wird. Doch ohne den Wirbel werden unsere Enkelkinder nicht mehr wissen, wie es sich anfühlt in einer Blumenwiese zu liegen, weil die wenigen verbliebenen dann unter Naturschutz stünden „Betreten verboten“.
Deshalb holen wir die Wiesenblumen in unsere unmittelbare Umgebung. In unseren Ortschaften, wo wir leben, können auch sie waschen und blühen und dann kommen auch die Schmetterlinge, die Hummeln und Bienen wieder zu uns zurück und mit all diesem bunten Leben auch die Lebensfreude.

Klatschmohn

Auch der Klatschmohn ist keine Wiesenblume, sondern wächst an Feldrändern und auf Brachland. Er wird schon im nächsten Sommer auf unserer Wiese kaum noch blühen. Aber jetzt ist er hübsch und im blumenarmen Juli eine willkommene Pollenquelle für Insekten.

 

Klatschmohn

Im Mai, nach einer langen Flugreise von Nord-Afrika bis zu uns, waren schon die Eltern dieses Distel-Falters (ext.) hier in Röhrenbach zu beobachten. Die Nachkommen fühlen sich nun auf unserer Wiese wohl, bis sie sich im Spätsommer wieder auf die Rückreise nach Afrika machen. Obwohl es sich bei diesen Wanderungen vom Süden in den Norden und wieder zurück um "Mehrgenerationen-Flugreisen" handelt, ist nachgewiesen, dass ein Schmetterlingsindividuum durchaus 4000 km Flugstrecke zurücklegt. Kein Wunder, dass die im Frühling bei uns eintreffenden Distelfalter meist sehr zerzaust und abgewetzt aussehen.

Diestelfalter 

Bild unten: Der Schornsteinfeger (ext.) ist im Juli und August ein häufiger Besucher auf dem Dost (Wilder Majoran).

Zitronenfalter

Bild oben: Der Zitronen-Falter
Bild unten: der Kleine Fuchs

Übrigens:
Alle Fotos, die Sie hier sehen sind tatsächlich hier auf diesen wenigen Quadratmetern Blumenwiese um die Kirche in Röhrenbach entstanden. Wer da verweilt und in Ruhe beobachtet, kann das alles mit eigenen Augen sehen.

beobachten


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August 2019

Die Reifezeit

05.08.2019
Eigentlich fast noch zu schade um zu mähen. Da unsere Wiese bis zum 25.08. wieder schön grün sein soll, muss jetzt der Klatschmohn, dessen Mohnkapseln nun reifen und braun werden, abgemäht werden. Auch die mehrjährigen Wiesenblumen dazwischen sollen dadurch mehr Licht und Luft bekommen, so dass sie sich den restlichen Sommer über gut entwickeln können.

Mähen 

Einige mehrjährige Wiesenstauden lass ich bewusst stehen, sie sollen blühen und Samen bilden. Beim Mähen mit der Sense ist das kein Problem um einzelne Pflanzen herum zu mähen. Die Fläche hinter der Kirche wird erst Ende August zum ersten mal gemäht.

Ein schmaler Streifen entlang der Mauer bleibt stehen, damit Klatschmohn, Kornblume und Kornrade ihre Samenreife noch abschließen können. Nach 2 bis 3 Tagen wird das getrocknete Mähgut zusammengerecht und abtransportiert. Bis dahin können einige Samen noch aus den Kapseln herausfallen.

06.08.2019
Unsere Wiese in der Landesschau:
https://swrmediathek.de/player.htm?show=967f16b0-b870-11e9-8251-005056a12b4c (ext.)

25.08.2019
Die vielen Diestel-Falter sind von einem Tag auf den anderen verschwunden. Sie haben sich aufgemacht, auf die lange Flugreise in den Süden. Wer wohl das Signal zum gemeinsamen Abflug gegeben hat? Mögen ihre Kindes-Kinder im nächsten Frühjahr wieder so zahlreich auf unserer kleinen Wiese eintreffen, die sie mit vielen Blumen willkommen heißen wird.

Zwitscher-Schrecke

Zwitscher-Schrecke

Bilder oben: Beim Mähen entdecke ich, eine weibliche Zwitscher-Schrecke mit ihrem langen Legedorn, mit dem sie Ihre Eier in den feuchten Boden legt. Das Zirpen der Männchen ist zur Zeit am Nachmittag bis in die Nachtstunden zu hören. Nicht nur ihretwegen lass ich einen kleinen Streifen Altgrasbestand stehen (siehe dazu die Geschichte vom Dickkopffalter).

28.08.2019
1000 Krokusse gepflanzt...
(C. tommasinianus und C. vernus 'Silver Coral') 

30.08.2019
50 Dichter-Narzissen 'Actea' gepflanzt.


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September 2019

10.09.2019

Das Offene Gemeindeteam Röhrenbach einigt sich darauf, dass auch dieser Rasenstreifen (Blumenwiese ohne Rasenumbruch, Westseite) im nächsten Jahr blühen darf.

Auch auf dieser Fläche wachsen bereits Rasenunkräuter, die sich bei genauerer Betrachtung als Wiesenblumen entpuppen. Hier werden wir also die 2. Option der Blumenwiesenanlage praktizieren: Artenanreicherung durch Einsaat und Pflanzung ohne Rasenumbruch.
Krokusse und Narzissen sind bestellt...

17.09.2019
Osterglocken (80 Stück 'Holländische Trompetenmeister' und 35 Stück 'Princess Zaide') und Narzissen (50 Stück 'Flower Record') im neu dazugewonnenen Rasenstreifen (Westseite) gepflanzt.

18.09.2019
150 Stück Elfenkrokusse (Mischung) und
120 Stück Garten-Krokusse (Mischung) in den Rasenstreifen Westseite gepflanzt.


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November 2019

Am 24.11. blüht noch die Flockenblume

 

Die "Grasnarbe" im vorderen Bereich ist lückenhaft und artenreich, der Laie sieht es nicht, der Botaniker freut sich auf das nächste Frühjahr.


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www.camerabotanica.de