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Rosa / Gefüllte
Rosenblüten
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Ursprünglich haben Rosen eine einfache Blütenschale mit fünf
Blütenblättern und vielen Staubblättern. Wieder zeigt uns eine Anomalie
(Foto rechts) die Metamorphose vom Blütenblatt zum Staubblatt. Diese
Übergänge gibt es normalerweise bei den Rosen nicht. Doch durch die
Züchtung können sie herausgebildet werden. So werden auf Kosten der
Staubblattzahl mehr Blütenblätter gezüchtet, und es entstehen gefüllte
Blüten. Wenn dieser Vorgang zu weit getrieben wird, erhalten wir Blüten,
die sich nicht mehr völlig entfalten und so ihre Staubblätter gar nicht
mehr den Insekten zur Bestäubung darbieten können. Wir sehen oft stark
gefüllte rosafarbene Rosen, die noch, bevor sie sich einigermaßen
entfalten können, braun und unansehnlich werden. Erst recht, wenn das
Wetter nicht optimal ist. Mögen gefüllte Rosen, wie die sogenannten
Teehybriden, kulturell und züchterisch ihre Berechtigung haben, in
biologischer Hinsicht sind sie unsinnig, und in den oben beschriebenen
Fällen verfehlen sie auch ihren zierenden Zweck. |

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