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Das Pentagramm, Geometrie und Symbol

 

Der Goldene Schnitt:

Die Strecke a verhält sich zur

Strecke b wie die Strecke b zur Strecke ab.

 

Der Fünfstern, das Pentagramm ist eine ganz besondere geometrische Form, denn er steht in enger Beziehung mit dem sogenannten "Goldenen Schnitt", der ja bekanntlich für die Harmonie in der Malerei, der Architektur und auch in der Musik verantwortlich ist. 

Die 5 Diagonalen teilen sich gegenseitig im "Goldenen Schnitt". Verbindet man die 5 Spitzen des Pentagramms miteinander, so ergibt sich daraus ein Fünfeck, das Pentagon, dessen Seitenlänge gleich dem längeren Abschnitt der Diagonale ist. Im Innern eines Fünfsternes bildet sich ein Fünfeck, in das wiederum ein Fünfstern eingezeichnet werden kann, welcher aber auf dem Kopf steht und Drudenfuß genannt wird. Im Drudenfuß findet sich wieder das Fünfeck und in diesem der Fünfstern usw. (siehe Grafik).

Nun handelt es sich beim Pentagramm nicht nur um eine besondere geometrische Form, sondern auch um ein bedeutendes Symbol:

Die Schüler des griechischen Philosophen Pythagoras erkannten sich am Zeichen des Pentagramms. Pythagoras lehrte ca. 500 vor Christus, dass diese Proportionen und Zahlenverhältnisse der ganzen Schöpfung zugrunde liegen. So wurde das Pentagramm zum Symbol des Menschen und der gesamten geistigen Wahrheit; und wie auch in der Grundidee der Schöpfung Ying und Yang enthalten sind, also alle Gegensätzlichkeiten der Welt, so ist auch im Pentagramm der Drudenfuß verborgen und in ihm wiederum das Pentagramm.

Johannes berichtet im Neuen Testament vom „Wort“ als dem Ursprung der Schöpfung: 

 

„Im Anfang war das Wort,

und das Wort war bei Gott,

und das Wort war Gott...

Alles ist durch das Wort geworden“.  (Joh 1,1 und 1,3)

 

Fast am Anfang der Heiligen Schrift lesen wir:

 

„Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; 

als Abbild Gottes schuf er ihn.

Als Mann und Frau schuf er sie“.  (Gen 1,27 )

 

Um diese Wahrheit erkennen zu können, musste der Mensch im Paradies erst vom Baum der Erkenntnis essen.

 

„Da gingen beiden die Augen auf, 

und sie erkannten, dass sie nackt waren“.  (Gen 3,7)

 

Sie erkannten sich als Mann und Frau, als Ying und Yang.

Es war bekanntlich kein Feigenbaum oder Orangenbaum, sondern ein Apfelbaum, ebenfalls ein Rosengewächs (Ursprünglich ist in dieser biblischen Geschichte die Rede von einer Frucht. Soweit mir bekannt ist, wird erst seit dem Mittelalter vom Apfelbaum in der Mitte des Paradieses berichtet). Im Apfel verbirgt sich auch heute noch das Pentagramm und in diesem die braunen Samenkörner mit allen genetischen Informationen für den neuen Apfelbaum.

Auch in Goethes Faust stoßen wir auf das Pentagramm, welches an der Schwelle der Kammer von Faust so ungenau aufgezeichnet war, dass Mephisto der "Lügner" als Pudel zwar hereinkommen, aber nicht wieder hinauskonnte. Mephistopheles erklärt Faust: "Beschaut es recht! Es ist nicht gut gezogen: Der eine Winkel, der nach außen zu, ist, wie du siehst, ein wenig offen!" 

Das Pentagramm, sofern es recht gezeichnet ist, scheint also ein Zeichen zu sein, was menschenfeindliche Mächte bannt, welche ja die Menschheit vom rechten, wahren Weg abbringen möchten.

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