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Eranthis hyemalis ist eine von 7 Arten der Gattung und gehört zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse).

E. hyemalis stammt aus Europa und wird dort seit Jahrhunderten in Gärten gepflegt.

 

Aus den schwarz-braunen, knollig verdickten Rhizomen sprießen schon im Winter unterm Schnee oder Laub die dicken Blütenknospen, die dann schon im Januar oder Februar aufbrechen. Der Winterling blüht, sobald die Sonne den Schnee unterm Gebüsch geschmolzen hat und das modernde Laub dampfend zum Vorschein kommt.

 

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Die glänzend gelben, ca. 2,5 cm im Durchmesser großen Blüten stehen am Ende eines dicken Stängels. Die Blüte hat ca. 6 Blütenkronblätter und viele Staubblätter. Zwischen Kronblätter und Staubblätter befinden sich tütenförmige Honigblätter. Unter der Blüte sitzt ein Wirtel aus 3 waagrechten Hochblättern, die handförmig aufgeteilt sind. Das grundständige Blatt ist auch handförmig und lang gestielt, erscheint aber erst nach der Blüte.

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Der Winterling braucht nährstoffreichen, lockeren, humosen Lehmboden im Halbschatten, der im Sommer nicht austrocknen darf. Unter laubabwerfenden Bäumen oder Gebüschen fühlt er sich wohl und kann sich dort beständig ansiedeln und vermehren.

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Die generative Vermehrung ist etwas langwierig, da die Samen zwar schon Ende Mai reif werden, aber erst nach Frosteinwirkung nach dem nächsten Winter keimen und dann nur Keimblätter ausbilden. Im darauf folgenden Frühling bilden sich die eigentlichen Laubblätter, und erst im 3. Jahr kommt der Winterling im Januar oder Februar zur ersten Blüte.

Die Samen reifen in sog. Balgfrüchten heran.

 

Gönnt man der Pflanze an geeigneten Standorten etwas Ruhe (erst mähen, wenn die Laubblätter im Juni eingezogen und die Samen ausgefallen sind, und natürlich nicht umgraben oder hacken), dann breitet sich mit der Zeit oft schon im Februar ein gelber Teppich unter den Bäumen und Sträuchern aus.

 

Die ganze Pflanze, besonders die Knollen sind stark giftig. Sie enthalten herzwirksame Glykoside und verursachen als Vergiftungserscheinungen Übelkeit, Erbrechen, Koliken, unregelmäßigen, verlangsamten Puls, Herzinsuffizienz, Sehstörungen, Atemnot und Kollaps.

 

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