Die generative Vermehrung ist etwas langwierig, da
die Samen zwar schon Ende Mai reif werden, aber erst nach Frosteinwirkung
nach dem nächsten Winter keimen und dann nur Keimblätter ausbilden. Im
darauf folgenden Frühling bilden sich die eigentlichen Laubblätter, und
erst im 3. Jahr kommt der Winterling im Januar oder Februar zur ersten
Blüte.
Die Samen reifen in sog. Balgfrüchten heran.
Gönnt man der Pflanze an geeigneten Standorten etwas Ruhe (erst
mähen, wenn die Laubblätter im Juni eingezogen und die Samen ausgefallen
sind, und natürlich nicht umgraben oder hacken), dann breitet sich mit der
Zeit oft schon im Februar ein gelber Teppich unter den Bäumen und
Sträuchern aus.
Die ganze Pflanze, besonders die Knollen sind stark giftig. Sie enthalten
herzwirksame Glykoside und verursachen als Vergiftungserscheinungen
Übelkeit, Erbrechen, Koliken, unregelmäßigen, verlangsamten Puls,
Herzinsuffizienz, Sehstörungen, Atemnot und Kollaps.
