Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

In Gärten weit verbreitet, doch in lichten Laubwäldern, an Waldrändern und Gebüschen ist die Gemeine Akelei selten und geschützt.

Sie liebt eher feuchte, lockere, humusreiche Lehmböden im Halbschatten.

 

Es handelt sich um eine 30-80 cm hohe, mehrjährige Staude mit einem ganz besonderen nickenden, glockenförmigen Blütenbau: Die äußeren fünf Blütenblätter sind zugespitzt und ausgebreitet. Bei den inneren fünf handelt es sich um Honigblätter, die abgerundet sind und zusammen eine Glockenform bilden. Sie besitzen je einen nach oben bogig verlaufenden Sporn, der an seiner Spitze nach innen umgebogen ist

(lesen Sie mehr über die verschiedenen Blütengestalten der Hahnenfußgewächse). Will sich ein Insekt (meist sind es Hummeln) über den Nektar im Spornfortsatz hermachen, so muss es die Staubblätter in der Mitte berühren.

Die Blütezeit sind die Monate Mai bis Juli.

Die Samen bilden sich in Balgfrüchten.

Die oberen Stängelblätter sind dreilappig und sitzend, die unteren Blätter besitzen einen langen Stiel.

 

Die Pflanze kommt in ganz Europa vor und steigt im Gebirge bis 2000m empor.

 

 

Die Pflanze enthält in allen Teilen, aber vor allem in den Samen Glycoside und gilt als giftig.

Die Droge wird in der Homöopathie verwendet

Dia 35 mm
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Michael Feiler

 

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